Luftaufnahmen der Ölkatastrophe

Luftbilder der Ölkatastrophe aus dem TED-Blog

Luftbilder der Ölkatastrophe aus dem TED-Blog

Im Blog von TED (Ideas Worth Spreading) wurden Fotos von der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko (Deepwater Horizon) veröffentlicht . Sie zeigen den weit verbreiteten – und teilweise brennenden(!) – Ölfilm auf dem Wasser: http://blog.ted.com/2010/06/aerial_photos_o.php

Dies ist deshalb etwas besonderes, weil frühere Berichte über Behinderungen von Luftaufnahmen durch die Behörden und durch BP klagten. Daher gibt es auch die Kickstarter-Initiative für Luftbilder der Ölkatastrophe im Eigenbau.

Was sagen die offiziellen Quellen dazu?

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Raus aus dem Öl? Das Gegenteil ist der Fall!

Graphik BMVIT 2010: Innovative Energietechnologien in Österreich  Marktentwicklung 2009

Graphik BMVIT 2010: Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2009

Ein sehr guter Artikel zum Thema „Öl“ und den – leider nicht fuß-fassenden – umwelfreundlichen Alternativen ist auf dem Blog „Guensberg“ zu finden.

Laut der Marktstatistik „Innovative Energietechnologien in Österreich Marktentwicklung 2009“ des BMVIT gab es im Jahr 2009 einen leichten Rückgang bei Pellets und Wärmepumpen und dagegen einen Zuwachs von 84 % beim Verkauf von Öl-Heizungen. Die Informationen sind kurz, prägnant und inklusive einiger Graphiken im Artikel aufbereitet: http://guensberg.wordpress.com/2010/06/09/raus-aus-dem-ol-in-osterreich-ist-das-gegenteil-der-fall/

Lesenswert!

Luftbilder der Öl-Katastrophe im Eigenbau

Ein tolles Beispiel von Eigeninitiative!

Grassroots Mapping CardDas Projekt „Grassroots Mapping“ macht derzeit Luft-Bilder von der Öl-Katastrophe (oil spill) im Golf von Mexiko – und das mit einfachsten Mitteln! Währenddessen werden offizielle Medien bei der Berichterstattung behindert.

Die Öl-Katastrophe wurde durch die Explosion der Bohrinsel „Deepwater Horzion“ von BP (Beyond Pretroleum) ausgelöst und das Öl breitet sich weiterhin aus – siehe auch „Der Ölteppisch über Österreich“ und „Öl-Katastrophe – Einsatz von Atombombe?„. Weiterlesen

BP kauft Suchergebnisse zu „Oil Spill“

Wie Mashable berichtet kauft BP (British Petrolem bzw. „beyond petroleum“) sogenannte „Sponsored Links“ zu den Suchwörtern „Oil Spill“ (Ölkatastrophe, Ölpest, Ölverschmutzung) bei Yahoo und Google.

BP-Anzeige (Sponsored Link) in Goole Suchergebnis

BP-Anzeige (Sponsored Link) in Google Suchergebnis. Zum Vergrößern anklicken.

Die beiden Suchmaschinen listen die Sponsored Links vor den ersten Treffern bei Suchergebnissen. Damit kann BP viele unachtsame Benutzer zu image-fördernden Seiten und PR-Maßnahmen umleiten, wie beispielsweise auf die BP-Web-Seiten „Gulf of Mexico Response“ (englisch) oder „Oil Leak Response“ (englisch). Erstere beschreibt die Maßnahmen von BP zur Beseitigung der Ölpest inklusive schönen grün-gelbem Sonnenlogo – und Kritik bleibt außen vor. Weiterlesen

Der Öl-Teppich über Österreich

Oil Spill in Austria

Öl-Teppisch über Österreich

Die Webseite „Visualizing the BP Oil Disaster“ zeigt das verheerende Umweltkatastrophe nach der Explosion der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko in neuen Dimensionen. Das Bild legt den aktuellen Stand der Verbreitung der Ölpest mittels Google Maps über Österreich und zeigt so die Ausmaße der Verschmutzung.

Siehe auch „Öl-Katastrophe: Einsatz von Atombombe?


Öl-Katastrophe: Einsatz von Atombombe?

Bisher sind alle Versuche das Bohrloch der Deepwater-Horizon zu schließen gescheitert. Die Bohrinsel von BP (British Petroleum bzw. „beyond petroleum“) war Ende April 2010 nach einer Explosion gesunken und hat das offene Bohrloch zurückgelassen, durch das nun ständig Erdöl in den Golf von Mexiko gespült wird.

Nukleare  ExplosionAuch der aktuelleste Versuch – die Operation bzw. Methode „Top-Kill“, bei der Schlamm, Zement und anderes schweres Material mit großen Druck in das Bohrloch gepumpt wurde um es zu verschließen – gilt nun offiziell als gescheitert.

Nun werden Rufe nach dem Einsatz einer kleinen [sic] Atombombe laut. Dies basiert einerseits auf einer Empfehlung der russischen Zeitung „Komsomoloskaya Pravda„, nach deren Aussagen in Russlang bereits mehrfach Ölquellen oder Bohrlöcher mit geziehlten Sprengungen von Atombomben geschlossen wurden. Gleichzeitig heißen auch viele Amerikaner diesen Vorschlag gut und üben Druck auf das Weiße Haus aus.

In einem Artikel auf Telepolis gibt es dann auch folgendes zu lesen:

„Matt Simmons, der Gründer der Energie-Invedstmentbank Simmons & Company sagte gegenüber Bloomberg News, dass die Regierung nun die Zügel in die Hand nehmen müsse. Der Einsatz einer kleinen Atombombe sei wohl die einzige noch verbleibende Möglichkeit, das Loch zu schließen.“
[Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/2/147723]

Ich frage mich nur: Ist das wirklich euer Ernst? Ist das reiner Populismus? Und denkt hier noch irgendjemand (wirklich!) an die Umwelt?