Facebook-Alternative Diaspora steht vor Veröffentlichung

So, die Sommerpause ist vorbei. Ab jetzt sollten wieder (einigermaßen) regelmäßig Posts in diesem Blog erscheinen.

Image representing Diaspora as depicted in Cru...

Image via CrunchBase

Als Starter hier eine Info über die Veröffentlichung von „Diaspora“ – einer privatsphäre-respektierenden Open Source Facebook-Alternative. Die Initiative wurde im Frühling dieses Jahres gestartet, nachdem immer wieder unerfreuliche Ereignisse mit Facebook und weitergegebenen, weiterverkauften oder offen gelegten Benutzerdaten bekannt wurden. Siehe dazu auch die Postings „Facebook – Openbook“ und „Facebook gab Nutzerdaten an Dritte weiter„.

In zwei Tagen, am 15.9.2010, soll nun die erste Version von Diaspora für Entwickler veröffentlicht werden. Diese können die Open Source Software danach erweitern, verändern und übernehmen. Ein erster Kundentest ist für Oktober 2010 geplant.

Weitere Infos unter in Englisch unter http://www.joindiaspora.com/2010/08/26/overdue-update.html

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Visualisierung der WM 2010 auf Twitter

World Cup 2010 Twitter ReplayAuch wenn man kein großer Fußball-Fan ist, so ist diese Visualisierung der Twitter-Nachrichten trotzdem interessant. Die Seite „World Cup 2010 Twitter Replay“ zeigt die Aktivität auf Twitter zu den jeweiligen Matches auf einer Zeitleiste. Die Themen der geposteten Tweets sind als unterschiedlich große Kreise dargestellt.

So können die Matches im Nachhinein (nochmal?) über Twitter „gesehen“ werden. Und das ist sehenswert!

Der Tipp kam natürlich auf Twitter – via @legaldisclaimer.

Klassische Fehleinschätzungen zu Motivation

Ausschnitt aus dem Video zu Motiviation

Ausschnitt aus dem Video zu Motiviation

Ein sehr nettes Video (englisch) beschreibt klassische Fehleinschätzungen zum Thema „Motivation“. Beispielsweise führen höhere Belohnungen nicht automatisch zu motivierten Mitarbeitern.

Wie viel Bezahlung ist notwendig, um meine Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu motivieren?

Macht es einen Unterschied, ob wir über Information Worker oder über Fabrikarbeiter sprechen?

Ist Geld oder Freiheit der bessere Motivator?

Die Informationen aus diesem Video sind für den einen oder anderen vielleicht nicht neu – die Art der Präsentation ist jedoch sehr interessant, übersichtlich und schön gemacht. Hier ist der Link zum Video auf YouTube.

Das Video liefert viele Beispiele aus dem IT-Bereich, die Kernaussagen können aber auf viele andere Bereiche umgelegt werden.

Welche Beispiele kennst Du zu diesem Thema? Und wie funktioniert es in Deinem Unternehmen?

How to save the world?

Der Blog „How to save the world?“ hat sich augenscheinlich ein hohes Ziel gesetzt. Dave Pollard schreibt über Politik, Wirtschaft, Umwelt, über den Weg in besseres Leben und Web 2.0.

Zu letzterem hat er den Artikel „A Practical Guide to Implementing Web 2.0 (aka Social Networking Tools) in Your Organization“ (englisch) verfasst, der mit bunten Bildern, klaren Anweisungen und ironischen Statements eine gute Lektüre zu diesem Thema ist: http://howtosavetheworld.ca/2009/05/29/a-practical-guide-to-implementing-web-2-0-aka-social-networking-tools-in-your-organization/

Viel Spaß beim Lesen – und Umsetzen.

Crowd Funding die Zweite: Quirky

In meinem früheren Post habe ich bereits das Prinzip von Crowd Funding beschrieben – siehe „Kickstarter.com – Crowd Funding„.

Eine weitere Plattform ist Quirky, die als Unternehmen ein anderes System als Kickstarter.com verwendet. Dort werden Ideen kostenpflichtig eingebracht und dann durch die Community bewertet. Dafür unterstützt das Quirky-Team bei der Umsetzung, Herstellung und beim Vertrieb (über die Web-Seite). Der Erfinder bzw. Initiator erhält eine Beteiligung.

Die folgende Graphik gibt einen Überblick über den Ablauf bzw. Prozess einer Idee bei Quirky.

Quirky Prozess

Hier ist ein interessanter Artikel mit den Details: „Quirky Crowdsources Your Product Ideas into Reality“ (englisch).

Kickstarter.com: Crowd Funding

Was ist aller Welt ist „Crowd Funding“? Frei übersetzt könnte man es „Graswurzel Sponsoring“ oder „Gemeinschaftsfinanzierung“ nennen. Es ist die Idee, dass man über das Internet Menschen findet,

Kickstarter Logo

Kickstarter Logo

die die eigene Projektidee so spannend und gut finden, dass sie etwas Geld für die Finanzierung (Startkapital) beisteuern. Ist man erfolgreich, dann kann man damit die Projektumsetzung finanzieren, die sonst nicht möglich gewesen wäre. Vielleicht weil man bei der Bank keinen Kredit aufnehmen kann – oder will.

Crowd Funding schafft damit Innovation durch neue Projekte durch die Möglichkeit zur Finanzierung einer – vielleicht genialen – Idee, die man sonst nicht umsetzen könnte. Außerdem beteiligt es andere Menschen  an dieser Idee und macht sie zu Teilhabern – zu Unterstützern. Damit hat Crowd Funding ein bißchen etwas von der ursprünglichen Idee von Aktien: nämlich die Finanzierung einer guten Idee mit etwas Kapital. Und ganz im Sinne von Web 2.0 ist es eine globale Mikro-Finanzierung. Es wirken viele Menschen – verbunden über das Internet – zusammen, um mit kleinen Beiträgen gemeinsam etwas zu bewirken. Und die Unterstützer wirken als Instanz zur Qualitätssicherung, da sie nur seriösen und sinnvollen Projekten Kapital geben werden. Weiterlesen