Experimental Cooking

Was passiert, wenn ein paar Personen unabhängig von einander jeweils drei Zutaten zum Kochen einkaufen und

Vorbereitung zum Experimental Cooking (nicht verpflichtend ;-))

Vorbereitung zum Experimental Cooking (nicht verpflichtend ;-))

dann ein Abendessen für ihre Freunde kochen? Richtig, es wird wirklich lustig.

Das ist ein Event, den wir mal „‚Experimental Cooking“ getauft haben. Und den man sehr einfach nachmachen kann. Man benötigt nur ein paar Freunde (vier bis fünf), eine Küche und den Mut zur Spontanität.

Es gibt nur ein paar Regeln, die auf der Seite Experimental Cooking beschrieben sind.  Wichtig ist:

  • Jeder bringt drei Zutaten mit.
  • Man darf sich nicht vorher absprechen.
  • Man kocht gemeinsam ein mehrgängiges Menü
  • Man hat viel, viel Spaß dabei!

Einfach ausprobieren. Wo kommt man sonst zu Feigenknödeln im Haferflocken-Kokos-Mantel auf Waldbeer-Fruchtspiegel an Vanille-Eis, würzigen Salat-Hühner-Wraps mit blanchiertem Salat und Birnen-Walnuss-Raki-Sauce oder Kartoffel-Bier-Suppe mit geschmolzenen Tomaten und Basilikum-Brotwürfeln?

Mehr Infos und konkrete Beispiele findet ihr unter Experimental Cooking. Viel Spaß beim Selbermachen!

Facebook – Openbook

In den letzten Tagen sind die Diskussionen zu Facebook und dessen Privacy-Policy (Einstellungen zur Privatsphäre) immer heftiger geworden.Gestern hat Facebook-Gründer Mark Zuckerberg zugegeben, dass „einige Fehler gemacht wurden“ (siehe http://mashable.com/2010/05/23/facebook-ceo-mistakes/ –  englisch mit Originalzitat).

Logo YourOpenbook.org

Logo YourOpenbook.org

Nun sollen die Einstellungen einfacher, übersichtlicher und benutzerfreundlicher gemacht werden. Angeblich wird schon daran gearbeitet…

Aber es ist Skepsis angebracht. Oft schon wurde Facebook überarbeitet und meist haben sich die Benutzer danach schlecht zurecht gefunden als vorher. Es gab fast bei jeder Änderung eine Petition in Form einer Gruppe, wie z.B. „Please give us back the old Facebook design“. Und die Privacy-Einstellungen wurden ebenfalls durchlässiger und nicht strikter.

Für alle, die „Openbook“ noch nicht kennen. Hier kann man sehen, was Benutzer so alles auf Facebook offenlegen –

Please Rob Me!

Ausschnitt der Web-Seite "Please Rob Me!" (http://pleaserobme.com)

und wie leicht man danach suchen und es einsehen kann: http://youropenbook.org

Und ebenfalls interessant: „Please Rob Me!“ – eine Webseite, die aus deiner Kunst-Aktion entstand, wo auf die unfreiwillige Preisgabe von persönlichen Informationen und privaten Details hingewiesen werden sollte. Aus Facebook, Twitter und anderen Diensten wurden alle Meldungen zusammengefasst, die sich mit „ich bin auf Urlaub“, „ich bin 2 Wochen weg“, usw. befassten. Eine Einladung zum Einbrechen: http://pleaserobme.com/
(Die Seite ist derzeit aber – nach zahlreichen Diskussionen – schon offline).

Aber es gibt auch Gegenbeispiele: So wurde ein Einbrecher gerade wegen Facebook überführt (siehe http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,649900,00.html).

Gleichzeitig gibt es Projekte wie „Diaspora“ – ein dezentrales Open Source Anti-Facebook mit einem ähnlichen Geschäftsmodell wie WordPress – derzeit ein großer Hype entsteht: http://www.sayeducate.com/2010/05/14/hate-facebook-diaspora-may-do/

Das Thema bleibt unter Beobachtung…

Facebook gab Nutzerdaten an Dritte weiter

facebook-keyholeFacebook wurde überführt, wie es persönliche bzw. genauer gesagt personenbezogene Daten ohne Einverständnis der Nutzer weiter gegeben hat. So wurden an Werbefirmen, wie Google DoubleClick und Yahoo Right Media auch User bzw. Login Namen und User ID von Personen weitergegeben, die auf eine eingeblendete Werbung geklickt haben. Mit diesen Daten kann nachträglich der genaue Wohnort, das Alter, das Geschlecht und vieles andere aus Facebook abgezogen werden – wenn auch dort die Einstellungen zur Sicherheit und Privatsphäre (Privacy Settings) nicht korrekt sind.

Mehr Informationen sind im Artikel „Facebook and Others Caught Sending User Data to Advertisers“ (englisch) zu finden.

Guerilla Gardening

Was kann man noch zu einer Initiative sagen, die sich „Pimp Your Pavement“ auf die Fahnen geschrieben hat? Dieser Satz ist (meiner Meinung nach) schon genial schön – und eine nette Anspielung auf der verdummenden „Pimp My was-auch-immer“-Shows auf MTV oder sonstwo.

Guerilla Gardeners in den Niederlanden

Guerilla Gardeners in den Niederlanden (Bild unter Creative Commons-Lizenz "Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 2.5 US-amerikanisch (nicht portiert)", Name: "Lampje at nl.wikipedia")

„Guerilla Gardening“ ist die Idee, seine eigene Stadt mittels Blumen und Pflanzen zu verschönern. Freie Flächen sollen genutzt werden, lieblos verwahrloste Plätze sollen aufgewertet werden. Blumen sollen Farben und Freude ins (Stadt-)Leben bringen.

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Fairtrade Gewinnspiel 2010

Fairtrade Gütesiegel

Fairtrade Gütesiegel

Bitte diesen Post nicht als Werbung missversehen. Ich bin seit Jahren ein Fan von Fairtrade und wundere mich manchmal, wie wenig dieses gute Konzept bekannt ist.

Obwohl man in letzter Zeit schon viel mehr Fairtrade-Waren im Supermarkt findet, ist es trotzdem noch so etwas wie ein Geheimtipp. Und selbst ich habe nur zufällig heute einen Folder mit der Info zum laufenden Gewinnspiel entdeckt. Wenn man schon bewusst einkauft, dann hat man jetzt noch einen kleinen zusätzlichen Anreiz.

Die Fakten: Das Gewinnspiel läuft bis 30.11.2010. Man sammelt die Fairtrade-Gütesiegel von der gekauften Packung und schickt sie ein.

Mehr Infos dazu gibt es unter http://www.fairtrade.at/popup/index.php?nr=3&popupnummer=55

Google bietet “sichere Suche”

Google bietet jetzt „sichere Suche“ über SSL bzw. https an.Vorhängeschluss aus der Wikingerzeit

Damit können die Suchwörter und das Ergebnisseiten, die zwischen dem eigenen PC (Browser) und den Google-Servern übermittelt werden, nicht mehr von anderen abgehört werden. Die Daten werden verschlüsselt übertragen.

Man sollte diese Option nutzen, wenn man z.B. über ein öffentliches oder fremdes WLAN surft – oder auch im Büro, damit der Chef nicht mitlesen kann ;-))

Im Browser muss man dafür aber „https://www.google.com“  („https://www.google.at“ bzw. „https://www.google.de“) eingeben. Wichtig ist das zusätzliche „s“ zum http-Protokoll. Der Browser zeigt dann meist ein geschlossenes Vorhängeschloss oder ähnliches an. Standardmäßig wird weiterhin die unverschlüsselte Variante der Datenübertragung verwendet.

Aber Achtung: Google selbst kann weiterhin Daten über seine Nutzer sammeln. Die Verschlüsselung betrifft nur die Übertragung und dient nur zum Schutz vor Dritten.

Google Grippe Statistik und Sleeping Time

Hier ein kleiner Abstecher zum Thema Privatsphäre (Privacy) im Internet. Es wird ja viel über Facebook, Google Mail und ähnliche Dienste diskutiert. Dagegen finde ich es interessant, was viele Personen unbewusst – und teilweise ohne spezielle Registierung – an Daten preisgeben. Oder was beispielsweise Google aus der Menge an Daten herausholt. Hier zwei Beispiele, die ich einerseits beänstigend, andererseits sehr interessant finde.

Es gibt eine Google-Grippestatistik, die auf Basis der Suchabfragen errechnet wird. Spannend!
Siehe http://www.heise.de/newsticker/meldung/Studie-Googles-Grippestatistik-ist-nuetzlich-aber-ungenau-1002364.html

Das Tool SleepingTime berechnet aus den Tweets auf Twitter einen mutmaßlichen Schlafrhythmus eines Users. Die These lautet hier wohl: „Wenn er gerade nicht twittert, dann kann er eigentlich nur schlafen“  ;-)
Siehe http://www.sleepingtime.org/

Und keine Angst – es gibt sicher noch viel, viel mehr solche Beispiele.