Crowd Funding die Zweite: Quirky

In meinem früheren Post habe ich bereits das Prinzip von Crowd Funding beschrieben – siehe „Kickstarter.com – Crowd Funding„.

Eine weitere Plattform ist Quirky, die als Unternehmen ein anderes System als Kickstarter.com verwendet. Dort werden Ideen kostenpflichtig eingebracht und dann durch die Community bewertet. Dafür unterstützt das Quirky-Team bei der Umsetzung, Herstellung und beim Vertrieb (über die Web-Seite). Der Erfinder bzw. Initiator erhält eine Beteiligung.

Die folgende Graphik gibt einen Überblick über den Ablauf bzw. Prozess einer Idee bei Quirky.

Quirky Prozess

Hier ist ein interessanter Artikel mit den Details: „Quirky Crowdsources Your Product Ideas into Reality“ (englisch).

Der Öl-Teppich über Österreich

Oil Spill in Austria

Öl-Teppisch über Österreich

Die Webseite „Visualizing the BP Oil Disaster“ zeigt das verheerende Umweltkatastrophe nach der Explosion der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko in neuen Dimensionen. Das Bild legt den aktuellen Stand der Verbreitung der Ölpest mittels Google Maps über Österreich und zeigt so die Ausmaße der Verschmutzung.

Siehe auch „Öl-Katastrophe: Einsatz von Atombombe?


Neue Facebook Privacy Settings sind verfügbar

Die neuen Einstellungen zur Privatsphäre in Facebook sind ab sofort auch in Österreich (Europa? Weltweit?) verfügbar.

Man erreicht sie – wie gewohnt – über das Menu „Account“ und den Punkt „Privacy Settings“. Dann sieht man eine Art Matrix, welche die Einstellung für die unterschiedlichen Bereiche visualisiert.

Neue  Facebook Privacy Settings

So sieht man für Gruppen wie „Fotos“, „Persönliche Basisdaten“, „Geburtstag“, etc.  jeweils die aktuelle Einstellung: Everyone, Friends of Friends, Friends Only oder Custom. Dazu gibt es auch empfohlene Einstellungen (Recommended Settings). Weiters gibt es ein „Application and WebSite Settings“ und eine „Block List“. Weiterlesen

Kickstarter.com: Crowd Funding

Was ist aller Welt ist „Crowd Funding“? Frei übersetzt könnte man es „Graswurzel Sponsoring“ oder „Gemeinschaftsfinanzierung“ nennen. Es ist die Idee, dass man über das Internet Menschen findet,

Kickstarter Logo

Kickstarter Logo

die die eigene Projektidee so spannend und gut finden, dass sie etwas Geld für die Finanzierung (Startkapital) beisteuern. Ist man erfolgreich, dann kann man damit die Projektumsetzung finanzieren, die sonst nicht möglich gewesen wäre. Vielleicht weil man bei der Bank keinen Kredit aufnehmen kann – oder will.

Crowd Funding schafft damit Innovation durch neue Projekte durch die Möglichkeit zur Finanzierung einer – vielleicht genialen – Idee, die man sonst nicht umsetzen könnte. Außerdem beteiligt es andere Menschen  an dieser Idee und macht sie zu Teilhabern – zu Unterstützern. Damit hat Crowd Funding ein bißchen etwas von der ursprünglichen Idee von Aktien: nämlich die Finanzierung einer guten Idee mit etwas Kapital. Und ganz im Sinne von Web 2.0 ist es eine globale Mikro-Finanzierung. Es wirken viele Menschen – verbunden über das Internet – zusammen, um mit kleinen Beiträgen gemeinsam etwas zu bewirken. Und die Unterstützer wirken als Instanz zur Qualitätssicherung, da sie nur seriösen und sinnvollen Projekten Kapital geben werden. Weiterlesen

Quit Facebook Day

Der 31. Mai 2010 wurde zum „Quit Facebook Day“ (Verlasse Facebook Tag) ausgerufen. Und zwar von zwei Kanadiern (@mmilan und @josephdee), die mit der Initiative auf die aktuellen Privacy-Probleme bei Facebook hinweisen wollen (siehe dazu auch das Ende des Artikels mit Links zu früheren Posts).

QuitbookNachdem der Tag nun vergangen ist, zeigt der Zähler auf der eigens eingerichteten Web-Seite http://www.quitfacebookday.com die stolze Zahl von rund 32.700 willigen Facebook-Quittern.

Aber erstens ist nicht klar, ob alle die hier abgestimmt haben auch wirklich aus Facebook ausgetreten sind. Und zweitens stehen sie einer Masse von rund 400 Millionen Facebook-Accounts gegenüber. Und selbst wenn man annimmt, dass nur ein Zehntel der Facebook-Accounts noch aktiv genutzt wird, dann entspricht dies trotzdem gerade mal 0,08 %. Weiterlesen