Push the Button, change the World!

Der Social Impact Award (kurz SIA) hat das Motto „Push the Button, change the World!“

Social Impact Award 2010Und worum geht es?

„Der Social Impact Award unterstützt solche Projekte bei ihrer Entstehung. Er lädt Studierende in Österreich ein, selbst Ideen für Projekten zu entwickeln, die gesellschaftliche Probleme auf unternehmerische und kreative Weise zu lösen. Der Award wird vom Institut für Entrepreneurship und Innovation und Emersense organisiert und bietet den TeilnehmerInnen professionelles Know-How, viel Raum für Erfahrungsaustausch und Preise, die jungen Projekten helfen, abzuheben.

Als TeilnehmerIn beim Social Impact Award hast du die Möglichkeit, deine eigene Projektidee für ein gesellschaftliches Projekt zu entwickeln und einzureichen. Bei Workshops und Veranstaltungen bekommst du Unterstützung und lernst engagierte junge Menschen aus verschiedensten Bereichen kennen.“
[Quelle: http://socialimpactaward.at/teilnahme/]

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BP kauft Suchergebnisse zu „Oil Spill“

Wie Mashable berichtet kauft BP (British Petrolem bzw. „beyond petroleum“) sogenannte „Sponsored Links“ zu den Suchwörtern „Oil Spill“ (Ölkatastrophe, Ölpest, Ölverschmutzung) bei Yahoo und Google.

BP-Anzeige (Sponsored Link) in Goole Suchergebnis

BP-Anzeige (Sponsored Link) in Google Suchergebnis. Zum Vergrößern anklicken.

Die beiden Suchmaschinen listen die Sponsored Links vor den ersten Treffern bei Suchergebnissen. Damit kann BP viele unachtsame Benutzer zu image-fördernden Seiten und PR-Maßnahmen umleiten, wie beispielsweise auf die BP-Web-Seiten „Gulf of Mexico Response“ (englisch) oder „Oil Leak Response“ (englisch). Erstere beschreibt die Maßnahmen von BP zur Beseitigung der Ölpest inklusive schönen grün-gelbem Sonnenlogo – und Kritik bleibt außen vor. Weiterlesen

iPhone Hersteller Foxconn erhöht Löhne – mit vielen Bedingungen

Nach der Serie an Selbstmorden bei Foxconn (dem Hersteller von Produkten wie dem Apple’s iPhone) gibt der Konzern nun eine Erhöhung der Löhne bekannt (siehe dazu auch „Selbstmorde und das iPhone„). Diese sollen um rund 70 % angehoben werden.

Was auf den ersten Blick sehr gut klingt, hat viele Haken. Die Erhöhung ist derzeit nur in einem von mehreren Werken geplant. Und wird erst im Oktober 2010 durchgeführt, wenn ein Mitarbeiter eine drei-monatige Beobachtungsphase seiner Leistung übersteht (Performance Test). Weiterlesen

How to save the world?

Der Blog „How to save the world?“ hat sich augenscheinlich ein hohes Ziel gesetzt. Dave Pollard schreibt über Politik, Wirtschaft, Umwelt, über den Weg in besseres Leben und Web 2.0.

Zu letzterem hat er den Artikel „A Practical Guide to Implementing Web 2.0 (aka Social Networking Tools) in Your Organization“ (englisch) verfasst, der mit bunten Bildern, klaren Anweisungen und ironischen Statements eine gute Lektüre zu diesem Thema ist: http://howtosavetheworld.ca/2009/05/29/a-practical-guide-to-implementing-web-2-0-aka-social-networking-tools-in-your-organization/

Viel Spaß beim Lesen – und Umsetzen.

Crowd Funding die Zweite: Quirky

In meinem früheren Post habe ich bereits das Prinzip von Crowd Funding beschrieben – siehe „Kickstarter.com – Crowd Funding„.

Eine weitere Plattform ist Quirky, die als Unternehmen ein anderes System als Kickstarter.com verwendet. Dort werden Ideen kostenpflichtig eingebracht und dann durch die Community bewertet. Dafür unterstützt das Quirky-Team bei der Umsetzung, Herstellung und beim Vertrieb (über die Web-Seite). Der Erfinder bzw. Initiator erhält eine Beteiligung.

Die folgende Graphik gibt einen Überblick über den Ablauf bzw. Prozess einer Idee bei Quirky.

Quirky Prozess

Hier ist ein interessanter Artikel mit den Details: „Quirky Crowdsources Your Product Ideas into Reality“ (englisch).

Der Öl-Teppich über Österreich

Oil Spill in Austria

Öl-Teppisch über Österreich

Die Webseite „Visualizing the BP Oil Disaster“ zeigt das verheerende Umweltkatastrophe nach der Explosion der Deepwater Horizon im Golf von Mexiko in neuen Dimensionen. Das Bild legt den aktuellen Stand der Verbreitung der Ölpest mittels Google Maps über Österreich und zeigt so die Ausmaße der Verschmutzung.

Siehe auch „Öl-Katastrophe: Einsatz von Atombombe?


Neue Facebook Privacy Settings sind verfügbar

Die neuen Einstellungen zur Privatsphäre in Facebook sind ab sofort auch in Österreich (Europa? Weltweit?) verfügbar.

Man erreicht sie – wie gewohnt – über das Menu „Account“ und den Punkt „Privacy Settings“. Dann sieht man eine Art Matrix, welche die Einstellung für die unterschiedlichen Bereiche visualisiert.

Neue  Facebook Privacy Settings

So sieht man für Gruppen wie „Fotos“, „Persönliche Basisdaten“, „Geburtstag“, etc.  jeweils die aktuelle Einstellung: Everyone, Friends of Friends, Friends Only oder Custom. Dazu gibt es auch empfohlene Einstellungen (Recommended Settings). Weiters gibt es ein „Application and WebSite Settings“ und eine „Block List“. Weiterlesen

Kickstarter.com: Crowd Funding

Was ist aller Welt ist „Crowd Funding“? Frei übersetzt könnte man es „Graswurzel Sponsoring“ oder „Gemeinschaftsfinanzierung“ nennen. Es ist die Idee, dass man über das Internet Menschen findet,

Kickstarter Logo

Kickstarter Logo

die die eigene Projektidee so spannend und gut finden, dass sie etwas Geld für die Finanzierung (Startkapital) beisteuern. Ist man erfolgreich, dann kann man damit die Projektumsetzung finanzieren, die sonst nicht möglich gewesen wäre. Vielleicht weil man bei der Bank keinen Kredit aufnehmen kann – oder will.

Crowd Funding schafft damit Innovation durch neue Projekte durch die Möglichkeit zur Finanzierung einer – vielleicht genialen – Idee, die man sonst nicht umsetzen könnte. Außerdem beteiligt es andere Menschen  an dieser Idee und macht sie zu Teilhabern – zu Unterstützern. Damit hat Crowd Funding ein bißchen etwas von der ursprünglichen Idee von Aktien: nämlich die Finanzierung einer guten Idee mit etwas Kapital. Und ganz im Sinne von Web 2.0 ist es eine globale Mikro-Finanzierung. Es wirken viele Menschen – verbunden über das Internet – zusammen, um mit kleinen Beiträgen gemeinsam etwas zu bewirken. Und die Unterstützer wirken als Instanz zur Qualitätssicherung, da sie nur seriösen und sinnvollen Projekten Kapital geben werden. Weiterlesen

Quit Facebook Day

Der 31. Mai 2010 wurde zum „Quit Facebook Day“ (Verlasse Facebook Tag) ausgerufen. Und zwar von zwei Kanadiern (@mmilan und @josephdee), die mit der Initiative auf die aktuellen Privacy-Probleme bei Facebook hinweisen wollen (siehe dazu auch das Ende des Artikels mit Links zu früheren Posts).

QuitbookNachdem der Tag nun vergangen ist, zeigt der Zähler auf der eigens eingerichteten Web-Seite http://www.quitfacebookday.com die stolze Zahl von rund 32.700 willigen Facebook-Quittern.

Aber erstens ist nicht klar, ob alle die hier abgestimmt haben auch wirklich aus Facebook ausgetreten sind. Und zweitens stehen sie einer Masse von rund 400 Millionen Facebook-Accounts gegenüber. Und selbst wenn man annimmt, dass nur ein Zehntel der Facebook-Accounts noch aktiv genutzt wird, dann entspricht dies trotzdem gerade mal 0,08 %. Weiterlesen

Öl-Katastrophe: Einsatz von Atombombe?

Bisher sind alle Versuche das Bohrloch der Deepwater-Horizon zu schließen gescheitert. Die Bohrinsel von BP (British Petroleum bzw. „beyond petroleum“) war Ende April 2010 nach einer Explosion gesunken und hat das offene Bohrloch zurückgelassen, durch das nun ständig Erdöl in den Golf von Mexiko gespült wird.

Nukleare  ExplosionAuch der aktuelleste Versuch – die Operation bzw. Methode „Top-Kill“, bei der Schlamm, Zement und anderes schweres Material mit großen Druck in das Bohrloch gepumpt wurde um es zu verschließen – gilt nun offiziell als gescheitert.

Nun werden Rufe nach dem Einsatz einer kleinen [sic] Atombombe laut. Dies basiert einerseits auf einer Empfehlung der russischen Zeitung „Komsomoloskaya Pravda„, nach deren Aussagen in Russlang bereits mehrfach Ölquellen oder Bohrlöcher mit geziehlten Sprengungen von Atombomben geschlossen wurden. Gleichzeitig heißen auch viele Amerikaner diesen Vorschlag gut und üben Druck auf das Weiße Haus aus.

In einem Artikel auf Telepolis gibt es dann auch folgendes zu lesen:

„Matt Simmons, der Gründer der Energie-Invedstmentbank Simmons & Company sagte gegenüber Bloomberg News, dass die Regierung nun die Zügel in die Hand nehmen müsse. Der Einsatz einer kleinen Atombombe sei wohl die einzige noch verbleibende Möglichkeit, das Loch zu schließen.“
[Quelle: http://www.heise.de/tp/blogs/2/147723]

Ich frage mich nur: Ist das wirklich euer Ernst? Ist das reiner Populismus? Und denkt hier noch irgendjemand (wirklich!) an die Umwelt?